Der Lockdown zu Beginn der Krise war sinnvoll und auch nötig. Sagt man so. Stimmt das? Und wie ist es denn Ländern ergangen die keinen Lockdown hatten?
Hierzu Dr. Wodag:
Dr. Wolfgang Wodarg, geb. 1947, ist ein deutscher Arzt und Gesundheitsexperte, seit langem in der Antikorruptionsarbeit tätig – mit besonderen Schwerpunkten „Korruption im Gesundheitswesen“ und „Institutionelle Korruption“. Er ist Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (dort war Leiter des Gesundheitsausschusses und stellv. Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion), ehem. Gesundheitspolitiker (1994-2009 MdB), Initiator und Sprecher der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Autor und Hochschuldozent. Seine europäischen Initiativen und Berichte brachten u.a. wichtige Themen wie „Gefälschte Pandemie“ – Korruption bei der WHO, die Rolle von Medien für Demokratie (Einrichtung eines europaweiten Medien-Monitoring), Palliativmedizin, Gentests und GMOs (Entwicklung der grünen Gentechnik in den Staaten des Europarates) oder private Militärunternehmen (Gefährdung des staatl. Gewaltmonopols) auf die politische Agenda. 2009-2010 war er Initiator der Untersuchungen des Europarates zu H1N1 „Fake Pandemic“. Quelle: https://www.wodarg.com/vorstellung/kurzvita-ausführlicher-werdegang/
17) War der “Lockdown” zwingend erforderlich?
Nein, er war in vieler Hinsicht schädlich und laut RKI-Daten klang die Infektionswelle vor seinem Beginn auch ohne Lockdown längst ab.
Selbst der vielbeschworene R—Wert zeigt das spätestens ab Ostern. Der R-Wert kann durch vermehrte Testungen (mehr falsch positive Tests) künstlich noch oben getrieben werden.18) Sind die Mortalitätszahlen nach dem “Lockdown” zurückgegangen?
Nein, im Gegenteil, die statistischen Kurven belegen, dass nach Verhängung des “Lockdown” die Sterberaten in vielen Ländern angestiegen sind.
Quelle: https://www.wodarg.com/frage-antwort-q-a/
Das lässt sich nur mit den Kollateralschäden des Lockdown erklären: Verschiebung von Operationen, Vorsorge und Behandlungen von Notfällen, Vermeidung von Arztbesuchen und Hospitalisierung, Vereinsamung und Vernachlässigung Pflegebedürftiger, Anstieg von psychischen Erkrankungen, Suiziden, etc.
…und Professor Dr. Stefan Homburg, Universität Hannover :
Professor für Öffentliche Finanzen und Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover.
seit 1997
Professor für Öffentliche Finanzen, Leibniz Universität Hannover
seit 1996
Sachverständiger bei Anhörungen des Finanzausschusses, des Haushaltsausschusses und des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestags
1992-1997
Professor für Finanzwissenschaft, Universität Magdeburg
1990-1992
Professor für Wirtschaftstheorie, Universität Bonn
„Nach einer neuen Studie des RKI ist diese 2, die sie nannten, die angibt, wie viele neue Personen ein Infizierter ansteckt… ist vor dem Lockdown auf unter 1 gefallen. (…) Wenn man sich die Graphik anschaut, dann sieht man (…) am 20. März ungefähr sinkt sie unter 1. Drei Tage später dann erst kam der Lockdown. Das war der 23. März. Und wenn man jetzt weiter schaut, dann sieht man, die Kurve bleibt mit kleineren Schwankungen so unter 1. Es ist nicht so, dass nach dem Lockdown die Kurve weiter runtergeht.
Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona
Man kann deshalb zweierlei daraus schließen:
1. Der Lockdown war nicht nötig, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] schon unter 1 war,
und 2. war der Lockdown auch nicht wirksam, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] durch den Lockdown nicht weiter gefallen ist“ (120).